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Neue Kategorie: Labs & Übungen

Längere Zeit habe ich darüber nachgedacht, mit welchen Beiträgen ich den Besuchern meiner Seite mehr Wert, mehr Nutzen bringen kann. Im Rahmen meiner Dozententätigkeit habe ich viel mit Labs und Übungen zu tun, welche ich als sehr wichtigen Teil zum Erlangen eines wirklichen Verständnisses verschiedener Thematiken erachte. Auf meinen Blog möchte ich in der folgenden Zeit einige Labs zur freien Verfügung bereit stellen, die ich selbst für meine Vorbereitung auf verschiedene Themengebiete nutze.

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Das erste Lab, dass ich heute bereit stellen möchte, stammt aus meiner Vorbereitung zur Cisco CCNP Routing & Switching Route Prüfung - ein Lab zum Thema OSPF.

Alle Übungen und Labs stehen unter einer Creative Common Lizenz und sind zur freien Nutzung: In Ausbildungen, zur Übung oder zum Beispiel zur Themenwiederholung. Ich hoffe, dass die Übungen & Labs dem ein oder anderen eine Hilfe sind.

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Cisco OSPF IPv6 Verschlüsselung/ Authentifizierung

Aktuell arbeite ich am Thema der Absicherung von OSPFv3, speziell im Rahmen von IPv6. Die Topologie die ich heute zur Demonstration verwenden werde ist recht einfach:

OSPFv3-Topologie

Eine größere Topologie ist zur Demonstration nicht notwendig, dass Beispiel lässt sich beliebig skalieren. Die Möglichkeiten der Absicherung von OSPF haben sich im Zuge von IPv6 verändert, OSPFv3 verwendet keine eigene Lösung mehr zur Absicherung, sondern übergibt die Aufgaben der Sicherstellung von Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität an die übergeordnete Protokollschicht - IPv6.

Relevant sind hierbei die IPv6 Extension Header vom Typ 50 und 51: Der Authentication Header (AH) sowie der Encapsulating Security Payload (ESP) Header.

In diesem Beitrag werde ich sowohl die "klassische" Variante zum Schutz von OSPF über IPv6 nach RFC 4552 erläutern, als auch die alternative IPSec unabhängige Variante, mit dem OSPFv3 Authentication Trailer nach RFC 7166. Beginnen werde ich mit der erst genannten Variante.

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Cisco Port-Security

Da ich mich aktuell auf einige Cisco Zertifizierungen vorbereite, treffe ich immer wieder auf Themen, die gut in diesen IT Security Blog passen könnten. Beginnen möchte ich heute mit dem Thema Cisco Port Security.

Port Security ermöglicht es auf Cisco Geräten, den eingehenden Traffic eines Ports auf bestimmte MAC-Adressen zu limitieren. Durch diese Technologie kann innerhalb eines Unternehmens garantiert werden, dass an einem Switch-Port ausschließlich bestimmte Unternehmenshardware und nicht etwa fremde Geräte (mit anderer MAC-Adresse) oder ein Switch angeschlossen werden.

Grenzen von Port Security

Zu Beginn möchte ich auf die Grenzen von Port Security hinweisen: Port Security basiert auf MAC-Adressen. Netzwerkhardware hat zwar eine feste, "eingebrannte" MAC-Adresse, die BIA, diese lässt sich jedoch häufig von übergeordneten Schichten verändern. Es besteht in den meisten Betriebssystemen die Möglichkeit, die Layer 2 Adresse, welche beim Senden verwendet wird, zu modifizieren.

Port Security Layer

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Automatisiertes Log Management mit Graylog2

Die Wichtigkeit der Auswertung von Log-Dateien der Netzwerke-Hardware oder von Servern ist den meisten Administratoren bewusst. In der Praxis ist es jedoch häufig, das sich die Analyse darauf beschränkt, die wichtigsten Protokolldateien der letzten Tage durchzuschauen und die Erreichbarkeit von Services zu prüfen. Durch den Verzicht auf ein effizientes Log-(bzw. Event-)Management werden viele Gelegenheiten verpasst, drohende Systemstörungen oder Ausfälle frühzeitig zu erkennen.

Ich möchte in diesem Beitrag eine Möglichkeit vorstellen, große Protokollmengen mit mehreren Millionen Einträgen systematisch, automatisiert und zeitsparend auswerten zu können. Als Software werde ich hierbei das Open Source Log Management Tool Graylog2 verwenden.

Graylog2 - Dashboards

Teil eines effizienten Log Management Prozesses sind Dashboards, das sind kleine Übersichten mit vordefinierten Auswertungen der Log-Daten. Ein Dashboard für eine DMZ könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:

Log Management Graylog2 Security Dashboard

Im Optimalfall werden sämtliche Logmeldungen bereits automatisiert so stark gefiltert und ausgewertet, dass das Dashboard auf einen Blick den Zustand der Infrastruktur visualisiert. Ein Klick auf den Wert des Dashboards zeigt Details zum angezeigten Item.

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Unidirektionale Netzwerke (Data Diode)

Eines der interessantesten, erfolgversprechendsten Möglichkeiten zur Absicherung sensibler Informationen, insbesondere zur Data Leakage Prevention, bieten unidirektionale Netzwerke mithilfe einer Data Diode. Diese Technik bietet eine der sichersten Möglichkeiten, Netzwerke auf hohem Niveau abzusichern.

Definition und genereller Aufbau unidirektionaler Netzwerke

Unidirektionale Netzwerke stellen sicher, dass Informationen nur von einer zur anderen Seite übertragen werden können, jedoch nicht umgekehrt. Data Dioden dienen der Netz-Trennung auf physikalischer Ebene.

Unidirektionales Netzwerk mit Data Diode

Unidirektionales Netzwerk mit Data Diode

Bezugnehmend auf die Abbildung könnte es sich beim "high"-Netzwerk beispielsweise um das Subnetz des Log-Servers handeln, dort sollen ausschließlich Protokoll-Meldungen eingehen und gespeichert, jedoch nicht wieder durch die Datenquelle ausgelesen bzw. geändert werden können. Gängig ist auch die Trennung und Absicherung des Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks: Eine Data Diode verhindert hierbei zuverlässig, dass sensible Daten unbemerkt das Netzwerk verlassen können.
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Martin Witkowski zu Themen aus IT, Datenschutz & Sicherheit.